Beschreibung
Ein Top-Down-Shooter-Roguelike von Vlambeer, 2019 auf Switch portiert. In einer postapokalyptischen Welt kämpfst du dich durch zufällig generierte Räume, ballerst Mutanten nieder und strebst zum sagenhaften Nuklearthron. Mutationen, irre Waffen und brutale Schwierigkeit schmieden eine ultraflinke, teuflisch süchtig machende Actionschleife.
Nuclear Throne im Test
Vorbildliche Flinkheit und Lesbarkeit: Die Figur reagiert im Zehntelsekundenbereich und jeder Tod ist sofort begreiflich. Mutationen und Waffen kombinieren sich mit irrer Fülle, und der Rückstoß der Schüsse wird selbst zum Bewegungswerkzeug.
Der Spaß entspringt der rohen Flinkheit: schießen, ausweichen, eine absurde Waffe schnappen und alles hinwegfegen. Jeder Lauf startet in einer Sekunde neu, und schon das Schussgefühl, knackig und befriedigend, genügt, um wieder loslegen zu wollen, immer und immer wieder.
Die Sucht entspringt der Kürze der Läufe und dem Versprechen des nächsten Versuchs: 'diesmal komme ich weiter'. Der Tod ist sofort, der Neustart auch, und das Gefühl, mit jedem Versuch ein wenig voranzukommen, schafft eine unwiderstehliche Schleife, die die Stunden verschlingt.
Die Schwierigkeit ist erbarmungslos und kompromisslos: Gegner schlagen hart zu, der Tod kommt im Nu, und der kleinste Positionsfehler wird sofort bestraft. Diese Härte ist das Salz des Spiels, denn jeder nach Dutzenden Fehlschlägen abgerungene Sieg schenkt eine immense, verdiente Genugtuung.